Die Gedenkstätte befindet sich im Hauptgebäude der ehemaligen Landesheilanstalt Hadamar (heute Vitos Hadamar gemeinnützige GmbH). Die historischen Örtlichkeiten bestehen aus der ehemaligen Tötungsanlage im Keller (Gaskammer, Sezierraum und Standorte der Krematorien), der ehemaligen "T4"-Busgarage (als einziger noch erhaltener Busgarage, die im Rahmen der "T4-Aktion" Verwendung fand) und dem früheren Anstaltsfriedhof. Des Weiteren gehören heute eine Dauerausstellung, ein Archiv, eine Bibliothek und Seminarräume zur Gedenkstätte. Darüber hinaus sind in einer Datenbank namens "Opferliste" Informationen über alle in Hadamar ermordeten Opfer gesammelt. Ein auf ihren Daten beruhendes Gedenkbuch verzeichnet ihre Namen.

Die Gedenkstätte wird im Jahr von ca. 18.000 Menschen, darunter vor allem Schülerinnen und Schüler, besucht. Sie hält ein umfangreiches pädagogisches Angebot für Gruppen bereit.
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