Hadamar-Gespräche

Eine Vortragsreihe mit dem Stadtarchiv Limburg

"Albert Speer als Nationalsozialist und Erinnerungskonstrukteur"

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Am Donnerstag, den 17. Mai 2018, 19:00 Uhr, findet der zweite diesjährige Vortrag in der Reihe, "Hadamar-Gespräche – zu Medizingeschichte, Nationalsozialismus und den Folgen" statt, die gemeinsam von der Gedenkstätte Hadamar und dem Stadtarchiv der Stadt Limburg veranstaltet wird.
Prof. Dr. Magnus Brechtken, stellvertretender Direktor des Instituts für Zeitgeschichte in München spricht über "Albert Speer als Nationalsozialist und Erinnerungskonstrukteur". Seit 1931 NSDAP-Mitglied und bald ein Vertrauter Hitlers, wurde Albert Speer rasch zum Architekten des Rassenstaates. Während er sich im Krieg als Rüstungsminister für den totalen Kampf und die Vernichtungsmaschinerie engagierte, behauptete er nach Kriegsende stets distanziert, völlig unpolitisch gewesen zu sein. Der Vortrag zeigt, wie es Speer gelang, diese Legende zu verbreiten und wie Millionen Deutsche sie begierig aufnahmen.
Der Referent, Prof. Dr. Magnus Brechtken ist seit 2012 stellvertretender Direktor des Münchner Instituts für Zeitgeschichte und Professor an der Universität München. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen die Geschichte der internationalen Politik, der Nationalsozialismus und die historische Wirkung und Bedeutung von politischen Memoiren für die Geschichtsschreibung.

Veranstaltungsort: Sitzungssaal des Limburger Rathauses (Altbau), Werner-Senger-Straße 10, Limburg. Der Eintritt ist frei.
Weitere Auskünfte erteilt Stadtarchivar Dr. Christoph Waldecker
Tel. 06431/203368, Email: christoph.waldecker@stadt.limburg.de